Ein Produkt wie die heutige Banknote entstand in zahllosen kleinen innovativen Schritten, die hier in Zeitraffung dargestellt werden:
Schon 1350 Jahre alt und immer noch heiß begehrt
Für uns gehört das Geld so sehr zum täglichen Leben, dass wir über seine Entstehung nur selten nachdenken. Dabei dauerte es einige Jahrtausende, bis die Menschen seine Notwendigkeit und seinen Nutzen erkannten.
Auf jeder Stufe ihrer langen Entwicklung schufen sich menschliche Gesellschaften ihre Zahlungsmittel nach den jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnissen. Man staunt über die tastenden Versuche und die oft genialen Lösungen.
In der Steinzeit lebte die Menschheit in kleinen, autoritär strukturierten Gemeinschaften und nutzte die durch Jagd, Fischfang und Sammeln beschafften Nahrungsmittel kollektiv.
Eine einzigartige Erfolgsgeschichte erfuhr die Kauri, eine weiße oder hellgelbe Muschel von porzellanartiger Beschaffenheit, mit einer Länge von einem bis drei Zentimeter.
Bevor die Münze zum festen Bestandteil des Zahlungsmittels Geld werden konnte, musste der Mensch die Metallgewinnung und -verarbeitung in Jahrtausende währenden kleinen Schritten entwickeln.
Eine Sonderstellung nimmt der in den Jahren 1765 und 1780 in Österreich geprägte Maria-Theresia-Taler ein, mit einem Gewicht von 28,07 g, davon 23,3 g Silber.